Individuelle Gliom-Entwicklung
Grundsätzlich ist der Verlauf von Erkrankungen immer eine individuelle Erfahrung – besonders, wenn die Erkrankung ein so komplexes Organ wie das menschliche Gehirn betrifft. Wie schnell oder langsam sich die Krankheit entwickelt, hängt von vielen Faktoren ab und ist daher immer einzigartig.
Das sind häufige Symptome eines Glioms:
Das sind häufige Symptome eines Glioms:

Epileptische Anfälle:
Durch die Störung der Hirn-Architektur und der normalen Erregungsleitung im Gehirn, können epileptische Anfälle auftreten, da Nervenzellen ungleichmäßig aktiviert werden können. Anfälle per se sind jedoch kein signifikanter Hinweis auf ein Tumorwachstum, sondern können aus den genannten Gründen auch ohne Tumor als Ursache auftreten.
Die Symptome können direkt zu Beginn oder erst zu einem späteren Zeitpunkt im Krankheitsverlauf auftreten. Bei einem Krankheitsrückfall bzw. erneuten Anwachsen des Tumors (Rezidiv) nehmen in den meisten Fällen die neurologischen Beschwerden (wieder) zu.

Reingehört
Der Verlauf einer Erkrankung wird natürlich nicht nur durch die Veränderung der Symptome bestimmt. Es geht auch darum, wie sich der Alltag im Beruflichen und Privaten entwickelt. Kann es so etwas wie Normalität überhaupt wieder geben?
Der Gliom-Betroffene Thomas Gerber erzählt von seinem persönlichen Krankheitsverlauf ab der Diagnose bis zu seinem Leben 12 Jahre danach. Seine Geschichte hören Sie in einer Episode des SERVIER-Podcasts „Onco Stories“.
Der Gliom-Betroffene Thomas Gerber erzählt von seinem persönlichen Krankheitsverlauf ab der Diagnose bis zu seinem Leben 12 Jahre danach. Seine Geschichte hören Sie in einer Episode des SERVIER-Podcasts „Onco Stories“.
